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Wenn die Welt mal wieder Kopf steht - ist nicht selten die Männerwelt schuld daran …

Das Programm „Männer sind anders - Frauen auch…“ ist ein musikalisch-komödiantischer Streifzug durch die komplizierte Welt der Beziehungen, welcher für viele Schmunzler sorgt - kennt doch jeder die Mann-Frau-Thematik mit all ihren Irrungen und Missverständnissen, welche hier leichtfüssig und mit einem Augenzwinkern daherkommt.

Mit vielen bekannten Evergreens (I wanna be loved by you, What a wonderful world, Ich will keine Schokolade, Big Spender usw.) wird die Geschichte von Tina auf der ewigen Suche nach Mr. Right erzählt.

Die Kombination aus bekannten Songs, den Situationen des alltäglichen Beziehungswahnsinns, die in diesem Programm humorvoll umgesetzt werden, dem musikalischen Handwerk der Pianistin Gabriela Traasdahl und der wandelbaren und ausdrucksstarken Stimme von Jasmin Schmid sorgt für einen unvergesslichen Abend für Ihre Gäste, welche schrägen Humor mit Niveau mögen.

Not macht erfinderisch – oder wie es zu „Männer sind anders…“ kam

Die Story

Rezension von Burkhard Jahn (Schauspieler und Regisseur)

Not macht erfinderisch – oder wie es zu „Männer sind anders…“ kam

Viele Jahre sang Jasmin Schmid alljährlich am Valentinstag in einem Gourmet-Restaurant bei einem sogenannten „Concert & Dinner“ Liebeslieder vor lauter verliebten Pärchen, die sich an Zweiertischen selig verzückt in die Augen schauten. Einmal mehr war es so weit, der Vertrag für den Abend war bereits unterschrieben, die Love Songs ausgewählt, als sich wenige Wochen vor dem Anlass Jasmins Freund von ihr trennte. Herzschmerz, Liebeskummer und Tränen sind schon schlimm genug, aber in so einem Zustand emotionale Liebeslieder vor verliebten Turteltäubchen singen??? „Nicht mit mir!“ schwor sich Jasmin und stellte in der Not unter Hochdruck ein witziges Programm zum Thema Männer und Frauen zusammen, das so gut ankam, dass sie es danach weiterentwickelte und verfeinerte, wie es in seiner heutigen Form auf der Bühne zu sehen ist.

Die Story:

Die Mittdreissigerin Tina ist auf der Suche nach Mr. Right und erlebt eine Enttäuschung nach der anderen. Als wäre der Männerfrust nicht schon genug, wird Tina auch noch von allerlei schwer definierbaren Krankheitssymptomen geplagt und kein Arzt findet die Ursache. Deshalb schickt ein Arzt Tina in die Kur. Dort stösst Tina in der Bibliothek auf ein Buch, welches sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht: „Das Buch der Frau“. Ganz gebannt liest sie darin, dass Frauen die zu lange vergeblich auf einen Heiratsantrag warten müssen, undefinierte Krankheitssymptome entwickeln können. Völlig vertieft in ihr Buch mit dem neuen aufschlussreichen Wissen, platzt sie unabsichtlich in ein gerade stattfindendes Beethoven- Konzert der Konzertpianistin Olga, welches durch Tinas Erscheinen ungewollt unterbrochen wird. Tina entschuldigt sich für die Unterbrechung und erzählt dem erstaunten Publikum von ihrer unglücklichen Geschichte und ihrem gerade gefundenen faszinierenden Buch. (Adelaide’s Lament aus Guys & Dolls) Die verheiratete Pianistin Olga versucht der grauen Maus Tina gute Tipps zu geben, wie sie sich erfolgreich einen Mann angeln kann. (I wanna be loved by you – Marilyn Monroe) Tatsächlich beisst einer an und Tina ist überglücklich. (What a wonderful world). Doch das Glück ist leider nicht von langer Dauer, und Tina ist schon bald wieder alleine. (Without you) Olga versucht Tina über die grosse Enttäuschung zu trösten. (Liebeskummer lohnt sich nicht).

Die Pianistin Olga gibt Tina weitere Tipps, wie man sich einen Mann schnappen kann (Big Spender) und diese scheinen tatsächlich zu funktionieren, denn Tina findet einen neuen Freund, der sich rührend um sie kümmert. (My baby just cares for me) Von so viel Aufmerksamkeit überfordert, fängt Tina an mit anderen Männern zu flirten (Aber treu bin ich nur dir – Kiss me Kate). Damit kann ihr eifersüchtiger Freund allerdings überhaupt nicht umgehen und er verlässt sie. Tina merkt viel zu spät, dass sie einen riesigen Fehler gemacht hat und leidet unter heftigem Liebeskummer. (It hurts)

Frustriert von ihren Männergeschichten entschliesst sich Tina, den Männern den Rücken zu kehren und als Nonne in ein Kloster einzutreten. (His eye is on the sparrow) Während einem ihrer Auftritte als Gospelsängerin durchfährt es sie wie ein Blitz, als sie plötzlich ihren Traummann sieht. Nach einigem Überlegen entscheidet sie sich, dass sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen will und schmeisst ihre Nonnenkluft hin. (Weil ich ein Mädchen bin). Sie hört schon die Hochzeitsglocken klingen (Hochzeitsmarsch) und sieht sich am Ziel ihrer Träume. Doch als der Angebetete dann endlich vor ihr steht und seinen Mund aufmacht, bricht die ganze Illusion zusammen. Jedenfalls für Tina, denn der vermeintliche Traummann ist äusserst angetan von Tina und bleibt ihr hartnäckig auf den Fersen. Nun hat Tina plötzlich ein neues Problem: Sie weiss nicht, wie sie diesen Mann loswerden soll. Als auch deutliche Worte nicht die gewünschte Wirkung zeigen greift sie in der Not zu drastischen Massnahmen… (Goldeneye – James Bond)

Völlig am Ende wendet sich Tina dem Alkohol zu. (In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine). Dank der Hilfe von Olga kommt Tina wieder vom Alkohol los, diese schlägt Tina vor, dass sie doch mit Schokolade etwas ihre Glückshormone aktivieren soll, doch Tina reagiert äusserst ungehalten auf diesen Vorschlag… (Ich will keine Schokolade)
Und mehr wird an dieser Stelle hier nicht verraten…

Rezension von Burkhard Jahn (Schauspieler und Regisseur):

Männer sind anders - Frauen auch…

Ja! - Frauen eben auch!
Und was nun in ihrem kabarettistisch-musikalischen Programm die Sängerin Jasmin Schmid und ihre Pianistin Gabriela Traasdahl da miteinander anstellen, ist - ausgehend von einem verblüffenden und clownesken Grundeinfall - sowohl vom ersten Moment an eine frappierend mitreissende kleine musikalische Show, als auch eine so berührende wie umwerfend komische Geschichte von Liebe, Leid, von Hoffnung und Enttäuschung und schliesslich vom Happy-End.

Physisch abwesend in diesem virtuosen Vaudeville zweier exzellent singender beziehungsweise musizierender Komödiantinnen bleiben die Männer und sind doch im Geist präsent, wie eine fix Idee nur sein kann: Alles dreht sich um sie.

Ein Heiss und Kalt der Gefühle: eben noch beklagt die schlurfende Brillenschlange in Frotteemantel und trampeligen Badeschlappen den Verlust des treulos gewordenen Schuftes, da findet sie Rat bei der neugefundenen Freundin, die eben noch versonnen aus den Tasten des Konzertflügels Beethovens Geister rief, und nun selber der gute Geist des Trostes wird: ermutigt rafft sich die unglücklich Verlassene auf, schon löst sich der Knoten im Bibliothekarinnen-Haar, schon fliegt die Hornbrille fort, da sind auch schon die Manolos hergezaubert und unter dem Kurbad-Bademantel erscheint das knallrote Knielange und Dekolletierte. Eben noch betrübter Blaustrumpf, jetzt betörende Bellezza. Und noch treuloser werden die Finger, die eben noch Beethoven spielten: bald schon fetzen sie "Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling" aus dem Pianoforte.

Jasmin Schmid hat für auch jede Nummer die richtige Stimme: Gerade ist "I wanna be loved by you" der ganzen Männerwelt entgegen geflötet, da ist dann schnell aller Grund, "What a wonderful world" zu singen. Erotisch haucht Jasmin hier, um bald da - im neuen Kummer - umwerfend komisch zu plärren wie ein Clown der comedia. Und immer wirft ihr die virtuose Piano-Partnerin die Stichworte eines Dialoges zu, der in kabarettistischem Schweizerdeutsch von herzerfrischender Direktheit und Pointensicherheit ist. Ein kleines Meisterwerk, aus dem Auf und Ab des Beziehungslebens die völlig plausible Rahmenhandlung für einen Chansonabend zu machen, der die Clownerie von Trude Herrs "Ich will keine Schokolade" so stilsicher ulkig präsentiert wie die Schlagerfröhlichkeit von "Liebeskummer lohnt sich nicht", um dann gleich ebenso gekonnt in bluesig-rauchigem Jazz zu brillieren oder mitreissend zu triumphieren: "It's raining men" - sozusagen im gesangstechnischen Brustton der Überzeugung.

Ein Klavier und vier Quadratmeter Bühnenfläche mit ein paar Requisiten können fast schon eine Show sein. Es müssen nur noch zwei Vollprofis dazu kommen: Jasmin Schmid und Gabriela Traasdahl!
"Männer sind anders - Frauen auch!" - Volltreffer!

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